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Wir haben am 21.12.2010 von Baraka Mshana die ersten Bilder vom Weiterbau an unserem neuen Schulgebäude erhalten. Es kann uns schon mit Freude und Stolz erfüllen, wie schnell unser tansanisches Bauteam bei über 30 °C voran kommt. In ca. 2 Wochen soll das komplette Dach fertiggestellt sein.
Wir möchte uns recht herzlich wieder für die zahlreichen Spenden so kurz vor dem Weihnachtfest bedanken. Besonderer Dank gilt den Spenden von der Apostolischen Gemeinschaft e.V. mit Dietmar Lehmann (Werdau) und Armin Gross (Düsseldorf), Frau Dr. Ingrid Leonhardt (Weimar), Horst Niemann (Neubrandenburg) der anlässlich seines 70. Geburtstages dazu aufgerufen hat und Martin Schwarze aus Dresden, der sein Weihnachtsgeld für unseren guten Zweck zur Verfügung gestellt hat. Am 30. November haben nun die dritte Rate für den Weiterbau unseres neuen Mehrzweckgebäudes überweisen können. Insgesamt 15.000.000 tansanische Schilling (= 8.500 Euro) stehen jetzt für das Dach bereit. Von der ersten und zweiten Rate, im Juni bzw. im Oktober überwiesen, wurde bereits Baumaterial (Dachplatten) gekauft und zwischengelagert. Anfang Januar 2011, nach vier Wochen Bauzeit, wird das Dach fertig sein. Nach einer Reise im Dezember 2008 sind Karla und Frank Ullrich im November 2010 wieder nach Tansania zurückgekehrt. Damals hatten sie sich nach ihrer ersten Kilimanjaro-Besteigung spontan entschlossen, die Patenschaft über einen Jungen - Michael Kalisti - zu übernehmen. Wieder war nun der Kilimanjaro ihr Ziel und nach erfolgreicher 2. Besteigung haben Sie am 27. November, gemeinsam mit Ulrich und Bärbel Lemme, ihr Patenkind Michael Kalisti wieder getroffen. Zu unserer großen Freude haben Frank und Karla Ullrich zahlreiche Weihnachtskarten mit nach Deutschland gebracht, die wir sehr gern an Unterstützer unseres Hilfsprojektes weiter geleitet haben. In Kürze werden wir ihren ausführlichen Reisebericht veröffentlichen.
Seit einigen Monaten bestehen Kontakte zwischen Frau Margrit Strässler – Präsidentin Verein Milchkühe für Tanzania aus der Schweiz und Eckard Krause. Ähnlich wie unser Hilfsprojekt, wirkt dieser Verein in der Region Arusha. Frau Margrit Strässler hatte zu uns Kontakt aufgenommen, mit der Bitte, auf unsere Erfahrungen in der Region zurückzugreifen. Der Verein hat in Kikwe ein Grundstück erworben und wird ein neues Blindenheim für 67 Personen, darunter 24 Blinde errichten.
Am 5. November sind Margrit und Peter Strässler, der Leiter der derzeitigen Blindeneinrichtung in Arusha, Herr Geofrey Komba, mit Anne, Patrick und Baraka Mshana in Nambala zusammengetroffen. Wir haben vereinbart, in der Zukunft eng mit dem Verein, zusammenzuarbeiten. Sehr gern veröffentlichen wir hier den Aufruf des Vereins zu Spenden für das neue Blindenzentrum und die Projektbeschreibung. Ein nächstes Treffen mit dem Verein aus der Schweiz ist in Nganana am 27. Februar 2011 anlässlich unserer jährlichen Veranstaltung mit unseren Waisen und den Lehrern/Angehörigen geplant.
Die Familie von Andrea Naegele-Benahid aus Berlin hat im Rahmen ihres Urlaubs in Tansania am 15. Oktober unser Hilfsprojekt in Nambala besucht. Andrea Naegele arbeitet in dem Unternehmen Schlothauer & Wauer GmbH in Berlin, welches unsere Vorhaben seit Beginn unserer Hilfe finanziell unterstützt. Sie wurden von der Baraka, Anne und Patrick Mshana in Nambala herzlich empfangen. Sie informierten sich über die gegenwärtigen Lernbedingungen an der Grundschule und konnten sich einen Überblick über Stand unserer Vorhaben verschaffen.
Es war ein beeindruckendes Erlebnis für die ganze Familie, wie uns Andrea bei der Rückkehr berichtete: „Den Luxus auf der einen Seite, den Urlaub mit hohem Standard bei den Unterkünften und dann die zum großen Teil erschreckend einfachen Lebens- und Lernbedingungen der Menschen zu erleben. Das sind schon Extreme, die man erst einmal verarbeiten muss! Ohne Berührungsängste hat Fabio sofort mit den Schülern eifrig diskutiert und kleine Geschenke übergeben.“
Dank unserer fleißigen Spender konnten wir der Sekundarschule in Kikwe eine Bücherspende von 400.000 tansanische Schilling (ca. 230,- Euro) übergeben. Baraka Mshana hat anlässlich seines Besuchs in der Sekundarschule am 13. August, dem stellvertretenden Schulleiter Herrn Msafa über 70 Schulbücher übergeben. Auch unsere Waisenkinder waren dabei. Derzeit lernen dort 21 unserer Waisenkinder. Bei diesem Besuch hat Mr Msafa uns gebeten, den Brüdern Emanueli (18) und Joseph Mihayo (16) zu helfen und für die Schulgebühren aufzukommen. In der Zwischenzeit haben uns Baraka und Anne auch über die Situation der Geschwister Halima Ally (Mädchen - 14) und Salim Ally (Junge - 16), die ebenfalls an dieser Sekundarschule weiter lernen sollen, informiert. Wir haben entschieden, die Brüder Emanueli und Joseph Mihayo und die Geschwister Salima und Halim Ally in unsere Förderung aufzunehmen und ihnen ab 9. Januar 2011 den Besuch der Sekundarschule (2.Klasse, entspricht 9. Klasse bei uns) zu ermöglichen.
Wir freuen uns sehr, Euch zum Jahresende den aktuellen Spendenstand von 68.037,04 € bekannt geben zu können. Wie immer sind alle Nachweise zum Einsatz dieser Gelder in der entsprechenden Rubrik unserer Dokumentenablage zu finden.
Von Annika gibt es hier nun ein sehr interessantes Video, in dem sie den typischen Tagesablauf der Kinder und Erwachsenen in der Region Nambala/Tengeru erläutert. In der Rubrik Veranstaltungen wurden zwei Berichte zu den erfolgreichen Veranstaltungen des Monats November 2010 hinzugefügt. Die Gesamtübersicht unserer Waisenkinder wurde ebenfalls aktualisiert. Wir helfen ab Januar 2011 mittlerweile 83 Waisenkindern und Kinder aus sozial schwachen Familien aus der Region Nambala. Dazu gehören ab Januar neu - Josef Kimaro (17), Salim Ally (16) und seine Schwester Halima Ally (14). 65 Patenschaften haben wir bereits vergeben. Unsere Ute hat für alle engagierten Paten und Spender im Projekt einen Tipp für ein lohnendes Weihnachts-Buch. Obwohl wir hier eigendlich aus Überzeugung keine Werbung machen, sei diese Ausnahme erlaubt: " Verborgenes Afrika - Alltag jenseits von Klischees" von Reimer Gronemeyer und Matthias Rompel, basierend auf den Thesen von Ivan Illich (" In den Flüssen nördlich der Zukunft"). Zur Anregung in der Auseinandersetzung mit unserer westlichen Zivilisation, der Beziehung zu Afrika und unangenehmen Fragen in der Entwicklungsarbeit. Und gut dazu passend: "50 Jahre unabhängig: Afrika verändert sich" - eine tolle Bilderserie auf ntv.de. |