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Neuigkeiten - März 2008

Am 13. Februar sind wir aus Tansania zurückgekehrt. Unser Dank gilt Anne Wolf, Jörg Schwarze, Edeltraud Mertke, Annemarie Goldbeck, Marion Kirlum, Sabine Weber und Regine Zimmerer für ihre tatkräftige Mitwirkung an einer gelungenen Reise. Hautnah haben wir uns umfassend über das Leben der Menschen in der Region Nambala informieren können. Für einige war es die erste Reise nach Afrika überhaupt. Aus eigenem Erleben haben wir vor Ort die Freuden, Sorgen und Probleme der Menschen kennengelernt. Der Empfang, die Sympathie und Dankbarkeit die wir erfahren haben, war überwältigend.
Die mitgebrachten Hilfsgüter, immerhin fast 150 kg in 8 Seesäcken und Taschen verpackt, wurden dankend in Empfang genommen.

Beeindruckendes Ergebnis unserer bisherigen materiellen und finanziellen Hilfe ist die Erkenntnis, dass wir  für die Menschen mit relativ geringem Aufwand spürbar und nachhaltig sichtbare Verbesserungen der Lebensbedingungen  erreicht haben. Das funktioniert jedoch nur, weil die Menschen dort alles selber organisieren, wir alle Verantwortlichen „im Boot“ haben: Mit Anne und Patrick Mshana, das Schulkomitee mit den Schulleitern der Vorschul-, Grund- und Sekundarschulen, den Pfarrern der Roman katholischen und der Lutheran christlichen Kirche, den Bürgermeistern von Nambala, Nganana, Tengeru und Kikwe, den Verantwortlichen des Distrikts Meru für Bildung und Gesundheit, den Direktoren der größten Unternehmen, der Vereinigung CAMARTEC und dem Livestock Institut Tengeru und natürlich den Familien und Angehörigen die in den Dörfern Tengeru, Nambala, Nganana und Kikwe leben.

Wir hatten ein umfangreiches Besuchsprogramm und waren mit Patricks Toyota Pick up und „Daladala“ immer mobil unterwegs. Besonders der Besuch der Patenkinder hat uns tief berührt. Leider konnten wir nicht alle Waisenkinder aufsuchen und persönliche Mitbringsel der Paten übergeben, Anne und Patrick Mshana werden das jedoch noch tun und wir werden hier darüber berichten.

Eine Safari zum Lake Manayara/Ngorongoro Krater und Arusha Nationalpark rundeten das Reiseerlebnis ab und zeigt uns die Schönheit und Vielfältigkeit der Natur am Kilimanjaro und Mount Meru. Wir haben viele Anregungen bekommen, wie wir gemeinsam die Hilfe weiterführen. Über die konkreten Vorhaben werden wir in der nächsten Wochen und Monaten berichten und umfangreiches Material veröffentlichen. Schwerpunkt unserer Arbeit wird bleiben:

  • Sicherstellung der Schulbildung für unsere 44 Waisenkinder
  • Schrittweise Modernisierung der Vorschule in Nambala, der Grundschulen in Nambala, Nagnana und Tengeru
  • Ausstattung der Schulen mit Lehrmaterial
  • Neubau eines Schulgebäudes (Computerausbildung mit Toilettentakt), Erweiterungsbau an der Grundschule Nambala, Ausstattung mit einer Solar-Energie-Anlage (Kostenaufwand gesamt ca. 35.000 €)
  • Bereitstellung finanzieller Mittel für die Beschaffung von Medizintechnik für das Hospital des Meru Distrikts in Tengeru, so auch zweckgebundenes  Geld zum Kauf von Moskitonetzen (1 Moskitonetz kostet 5 €)
  • Unterstützung des Nambala FC mit Sportausrüstung und finanzieller Mittel zur Aufnahme des regulären Spielbetriebs, Fahrten zu den Spielen
  • Beschaffung von englischsprachigen Unterlagen zur Trainingsmethodik im Fussball
  • Unterstützung des Aufbau einer Frauen-Volleyball-Mannschaft Nambala mit Sportausrüstung und finanzieller Mittel zum Bau eines Volleyballfeldes 
  • Unterstützung des Landwirtschaftsinstituts in Tengeru (LITI)
  • Unterstützung der Kulturarbeit der Gemeinde Nambala, vorrangig hier die finanzielle Unterstützung der Kulturgruppe
  • Unterstützung des Rehabilitations- und Berufsausbildungs-Zentrums in Usa River
  • Neubau einer Vorschule in der Gemeinde Kikwe

Über die konkreten Einzelvorhaben auch im Ergebnis unseres Besuchs, werden wir entsprechende Rubriken schaffen und noch ausführlich berichten.

 Die Webseite wird durch die Vielzahl der Aktivitäten, über die es zu berichten gilt, noch vielfältiger und aussagefähiger. Wir werden Sie grundlegend überarbeiten, noch anschaulicher strukturieren und neu gestalten. Natürlich brauchen wir dazu etwas Zeit und bitten um Verständnis dass es noch etwas dauern kann.
Auch haben die Hilfsmaßnahmen einen Umfang erreicht, der es zwingend erforderlich macht, Verantwortlichkeiten zur Organisierung der Hilfe auf „breitere Schultern“ zu verteilen. Wir werden gemeinsam mit den Naturfreunden Sachsen, mit bereits schon jetzt engagierten Unternehmen/Einrichtungen und Personen hierzu Gespräche führen. Die Herzlichkeit und Dankbarkeit der Menschen wird für alle immer in der Erinnerung bleiben.

Die nächste Reise für  interessierte Personen ist für Januar/Februar 2010 geplant.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 5. April 2008 )
 
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